What a funny bird he is

Dienstag, 13. Oktober 2009

This is Jakob (I am speaking of the green being of course). He has some funny habits. While he is sitting on my sisters shoulders he starts first to ding into her hairs and than he nibbles at her ears which seems pretty unfair to me because he himself has no ears for a kind or revenge.
He is not that conscious about his wings. When he is on place A and wants to get to place B, he climbs downstairs his cache, walks along the floor, you can hear the claws at his feet like klick-klick-klick every step he makes, and then climbs up again where he wants to be.
He obviously is a pacifist because he never fights with the cat in the house. Instead he hides his jealousy and tries to gain from his experience. The cat Mozart has a little hole in the door to get outdoors and Jakob has learned to use it the same way. Klick-klick-klick, over the floor, through the hole, outdoors to the patio, where he is never tempted to fly away. Instead he is climbing upstairs his outdoor cache, opens its door himself, goes in and closes the cache’s door from inside. Everything is in order for him now.
He has also learned to whistle after someone and he sounds like an Italian gigolo. So when I was wearing a red jumper and entered the room I was very surprised by this noise. But my brother in law explained that the corresponding female bird would have a red feathering and “You know, he is just a boy after all”


Das ist Jakob (ich sprech jetzt von dem grünen Wesen). Er hat einige skurrile Angewohnheiten. Wenn er auf der Schulter meiner Schwester sitzt, fängt er erst an, mit dem Schnabel in ihren Haaren zu wühlen und dann tastet er sich langsam vor bis zum Ohr, um dran rumzuknabbern. Das finde ich persönlich ziemlich unfair, denn er selbst hat keine Ohren, an denen man sich dann mal revanchieren könnte.
Er scheint sich nicht so recht bewusst zu sein, dass die Natur im Flügel mitgegeben hat. Wenn er sich von A nach B bewegen möchte, dann klettert er langsam an seinem Käfig hinunter bis auf den Fußboden, latscht dann so vor sich hin, wobei man schon von weitem seine Krallen mit einem leisen klick-klick-klick hört, wie die Stöckel von Damenschuhen (wir wissen immer, wenn er herumspaziert).
Er hat sich mit seinem Mitbewohner, dem Kater Mozart, auf ein pazifistisches Miteinander geeinigt. Und da er schlau ist, schaut er sich ab, was man als Kater so für Vorzüge genießt, z. B. durch einen kleinen Auslass ins Freie zu gelangen. Jakob tuts ihm nach, klick-klick-klick, latscht er durchs Loch nach draußen auf den Balkon, wo man allerdings keinerlei Sorge haben müsste, dass er davon fliegen könnte. Nein, Jakob, klettert zu seinem Außenkäfig, macht die Käfigtür auf, setzt sich rein und macht die Türe von innen wieder zu. So, jetzt hat die Welt für ihn wieder seine Ordnung.
Jakob kann einen heißen Pfiff, das klingt wie wenn ein braungebrannter italienischer Bauarbeiter einer minirocktragenden Schönheit hinterher pfeift. Ziemlich machomäßig. Und ich war recht überrascht, als ich am Sonntagmorgen mit meiner roten Strickjacke ins Wohnzimmer kam und dieses Geräusch zu hören bekam. Aber mein Schwager erklärte mir, dass das Gefieder des entsprechenden weiblichen Vogels rot wäre und „Weißt du, er ist halt auch nur ein Junge“.

1 Kommentar:

stufenzumgericht hat gesagt…

Ein pfiffiges Kerlchen, der Jakob! Jetzt hörst du dich schon besser an, nach diesem Chaos-Flug!!!
GLG, Martina

 
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